BEP und BEP-Handreichungen

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Buch: BEP und BEP-Handreichungen
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Datum: Montag, 2. August 2021, 20:40

Beschreibung

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über hilfreiche Materialien für Ihre Praxis informieren sowie die für Sie relevanten Dateien herunterladen.

Bildung von Anfang an

Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen

Hessen hat das Thema „Frühe Bildung“ schon sehr früh aufgenommen und sich den Herausforderungen gestellt, die die gesamtgesellschaftlichen Veränderungen mit sich bringen. Hierzu hat Hessen in den vergangenen Jahren mit dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) die notwendigen Voraussetzungen geschaffen.


- eine kurze Einführung



Im Rahmen der langjährigen Arbeit mit dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 – 10 Jahren in Hessen (BEP) sind mittlerweile sehr gute und praktische Reflexionsinstrumente entstanden, die sich zur Überprüfung und Selbstreflexion der eigenen pädagogischen Arbeit eignen. Sie alle gehören zur Familie der BEP-Lupen.
Diese Reflexionsinstrumente können dazu anregen, im BEP beschriebene pädagogische Schlüsselprozesse und Schwerpunkte im Team oder im Tandem zu reflektieren –sozusagen unter die Lupe zu nehmen- um so gemeinsam herauszufinden, wie viel BEP schon in ihrer Arbeit steckt. Eine BEP-Lupe ist niemals fertig oder vollständig, sondern sollte immer wieder kritisch geprüft, aktualisiert und weiterentwickelt werden. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass aktuelle Befunde und neue Erkenntnisse sowie weitere Perspektiven und aktuelle Themen eingearbeitet werden. Ganz im Sinne des BEP sind auch bei der Konzeption neuer Lupen die ko-konstruktive Zusammen-arbeit und das Mitwirken verschiedener Menschen und Professionen sehr gewinnbringend.

Hier können Sie die Broschüre zu den BEP-Lupen herunterladen.


Die QSV-BEP-Lupen


Im Rahmen der QSV Handreichung (2014) wurden erstmals „BEP-Lupen“ unter der Leitung von Anna Spindler konzipiert und publiziert, sodass die Veröffentlichung der Handreichung auch gleichzeitig als die Geburtsstunde der BEP-Lupen gilt. Die „Mutter“ aller BEP-Lupen umfasst grundlegende im BEP verankerte Prinzipien und Bildungsziele, die das ko-konstruktive Bildungsverständnis und die Orientierung an den Kompetenzen der Kinder herausstellen.

Hier können Sie die QSV-BEP-Lupen herunterladen.

Die IFP-BEP-Lupen


Aufgrund der positiven Resonanz wurde das Instrument der BEP-Lupen 2016 und 2017 vom IFP wieder aufgegriffen, um aktuelle Fragestellungen zu Inklusion - insbesondere Kinder und Familien mit Fluchthintergrund - und Medienbildung auf der Basis des BEP unter die Lupe zu nehmen – die IFP-BEP-Lupen wurden geboren. Bei der Erstellung flossen so die Grundsätze und Prinzipien des BEP mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen. Ziel ist es, die BEP-Lupen zu den beiden Themenbereichen stetig in Zusammenarbeit mit Expert*innen dem neuen wissenschaftlichen Stand anzupassen und weiterzuentwickeln.



Hier können Sie die IFP-BEP-Lupen zu den Themen Inklusion sowie Kinder und ihre Familien mit Fluchthintergrund herunterladen.






Hier können Sie die IFP-BEP-Lupen zum Thema Medienbildung herunterladen.




Hier können Sie die IFP-BEP-Lupen für Referentinnen und Referenten herunterladen: BEP-Fortbildung und Ko-Konstruktion mit Kursteilnehmenden

Die BEP-Fortbildungs-Lupen


Die jüngsten Familienmitglieder sind die BEP-Fortbildungs-Lupen. Die Multiplikator*innen erfahren in den Modulfortbildungen, welche - zum Teil auch spezifischen - Fragestellungen die Praxis bewegen. Die Multiplikator*innen nutzen daher ihren reichen Erfahrungsschatz, um BEP-Fortbildungs-Lupen aus der Praxis für die Praxis zu erschaffen. Die BEP-Fortbildungs-Lupen öffnen so das Feld, weitere wichtige Aspekte vertieft in den Blick zu nehmen, um die Bedarfe der Praxis flexibel in den Fortbildungen begleiten zu können. So sind im Jahr 2018 bereits einige BEP-Fortbildungs-Lupen zu vielfältigen Themen entstanden. Auch diese Lupen werden kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Themen und Aspekte erweitert.


Hier können Sie sich die aktuellen BEP-Fortbildungs-Lupen herunterladen und die ganze Bandbreite an Themen entdecken. (Stand August 2019)

Die eigenen Praxis-Lupen der Teilnehmenden


Die Praxis-Lupen bieten eine weitere Möglichkeit, einen ganz individuellen Bezug zum BEP herzustellen. Die Teilnehmenden können mit der Vorlage der Praxis-Lupen ihre eigenen Themen aufgreifen und sich ihrer individuellen Fragestellungen annehmen. Über diese aktive und intensive Auseinandersetzung mit dem BEP begeben sich die Teilnehmenden auf ihren persönlichen Weg der Umsetzung des BEP. Wie dieses Instrument in den Fortbildungen eingesetzt werden kann, können Sie auf Seite 8 in der Broschüre nachlesen.


Hier steht die Vorlage für Sie zum Download bereit. Die aktuelle Version der Vorlage eignet sich derzeit lediglich zum Ausdrucken und analogen Arbeiten. Eine beschreibbare PDF-Vorlage ist in der Entwicklung und wird so zeitnah wie möglich zur Verfügung gestellt.

In diesem Kapitel finden Sie Handreichungen zum Bildungs- und Erziehunsplan.

Kinder in den ersten drei Lebensjahren: Was können sie, was brauchen sie?

Eine Handreichung zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahren


Die Handreichung ist ergänzend zum Bildungs- und Erziehungsplan von 0 bis 10 Jahren in Hessen zu verstehen. 
Die Handreichung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Relevanz des Hessischen Bildungs- und Erziehungs plans für die unter Dreijährigen zu verdeutlichen und alle „Ko-Konstrukteure“ frühkindlicher Bildung zu einer gemeinsamen Bildungsphilosophie von Anfang an einzuladen.



Hier können Sie die Handreichung herunterladen

Qualifizierte Schulvorbereitung (QSV) Erfolgreiche Bildungspraxis in Kindertageseinrichtungen

Eine Handreichung zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren

Diese Handreichung entstand im Rahmen des Modellprojektes Qualifizierte Schulvorbereitung (QSV). Ausschlaggebend war der Wunsch der Praxis, möglichst konkrete und praxisrelevante Hinweise zur Umsetzung des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in der pädagogischen Arbeit von Kindertageseinrichtungen zu bekommen.
Die Handreichung verfolgt das Ziel, die wichtigsten Erfahrungen aus dem Modellprojekt QSV für alle hessischen Kindertageseinrichtungen aufzubereiten und durchgängig mit dem BEP, den theoretischen Hintergründen und der Arbeit in der Praxis zu verknüpfen. Die QSV dient dazu, alle Kinder von vier bis sechs Jahren in der Kindertageseinrichtung aufmerksam in den Blick zu nehmen, sie ganzheitlich zu stärken und den Übergang in die Schule positiv zu begleiten. Dabei spielt die Partnerschaft mit Eltern und Schule eine wichtige Rolle.


Handreichung „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“


© HMSI


Die Handreichung bietet pädagogischen Fachkräften, Kindertagespflegepersonen, Fachberatungen und Trägern Unterstützung und praxisnahe Informationen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit mit Kindern mit Fluchthintergrund und ihren Familien in der Kindertagesbetreuung. Darin finden sich Grundlagentexte zu verschiedenen Themen vom

  • „Ankommen in Kindertageseinrichtungen“,
  • Dem „interkulturellen Alltag“
  • zu gesundheitsspezifischen Fragen bis hin zum
  • dem Thema „Übergänge“.

Des Weiteren gibt es viele spannende Beispiele guter Praxis, hilfreiche Tipps und Ideen für die Gestaltung der eigenen pädagogischen Arbeit und nützliche Arbeitsmaterialien, um das Thema weiter zu bearbeiten.

Mehr als zwei Jahre haben hessenweit die Beratungs- und Servicestellen angesiedelt bei

  • dem Deutschen Roten Kreuz Darmstadt
  • der Universitätsstadt Marburg und
  • dem DAKITS e.V. in Kassel

in einem gemeinsamen Projekt der Karl Kübel Stiftung und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zusammen mit pädagogische Fachkräfte in ihrer Arbeit mit geflüchteten Kindern und Familien auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen unterstützt, beraten und begleitet.

Die konkreten Fragen und Anliegen, die im Projektverlauf an die Beratungs- und Servicestellen herangetragen wurden finden sich nun in der neu erschienenen Handreichung wieder. Alle Themen, die den Fachkräften wichtig und zentral sind, wurden zusammengestellt und entsprechend aufbereitet.

So können Fachkräfte sich auch über den Projektverlauf hinaus schnell einen Überblick über die wichtigsten Informationen verschaffen und neue Inspirationen und Anregungen für die Praxis erhalten. Die Projektergebnisse werden dadurch nachhaltig gesichert.

Die Handreichung kann kostenfrei auf der Homepage der Karl Kübel Stiftung heruntergeladen bezogen werden.

Downloads:

Sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder im Elementar- und Primarbereich

Konzept des Landes Hessen

Mit dem vorliegenden Konzept zur sprachlichen Bildung und Förderung aller Kinder im Elementar- und Primarbereich legt das Land Hessen gemeinsam formulierte Leitlinien fest, die in den Zielen und Inhalten Kontinuität gewährleisten. Ziel ist, dass die aktuellen und zukünftigen Programme, Projekte und Maßnahmen des Landes, die auf diesen Leitlinien basieren, Teilhabe ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben befördern und alle Kinder in die Lage versetzen, in den unterschiedlichen Lebensbereichen zu kommunizieren und zu interagieren.



Hier können Sie das Konzept herunterladen

Onlinepublikation der überarbeiteten Version des PQB-Qualitätskompasses (September 2020)

Monika Wertfein, Anita Kofler, Christa Kieferle, Regine Paulsteiner, Stefanie Nestmeier, Eva Reichert-Garschhammer, Fabienne Becker-Stoll

Im Rahmen des PQB-Modellversuchs ist am IFP in Kooperation mit den Pädagogischen Qualitätsbegleiterinnen und -begleitern in Bayern der „PQB-Qualitätskompass“, ein umfassendes Verfahren zur Beobachtung und Reflexion der Interaktionsqualität in Kindertageseinrichtungen entwickelt und erprobt worden. Es geht vom Kind, seinen Bedürfnissen und Rechten aus und basiert auf dem Qualitätsverständnis, das dem PQB-Modellversuch zugrunde gelegt worden ist.

Das Instrument dient der Blickschulung und als praxisnahe Arbeitsgrundlage im Rahmen der pädagogischen Qualitätsbegleitung von Kindertageseinrichtungen. Es nimmt verschiedene Bereiche und konkrete Situationen der pädagogischen Arbeit in den Fokus und beschreibt positive, kindorientierte Interaktionsbeispiele. Der PQB-Qualitätskompass macht so sichtbar, was effektive Interaktionen, auch in herausfordernden Situationen im Kita-Alltag, ausmacht und woran man diese erkennt.

Inhaltlich ist der PQB-Qualitätskompass in folgende vier Blickwinkel untergliedert: „I Wertschätzende Atmosphäre“, „II Differenzierte Lernumgebung“, „III Dialogorientierte Bildungsunterstützung“ und „IV Kooperative Qualitätsentwicklung“. Der Qualitätskompass besteht aus einer Einführung, den Merkmalen, einem ausführlichen Literaturverzeichnis sowie den im Modellversuch erprobten Arbeitshilfen. Eine Übersicht im Anhang gibt Aufschluss über die Veränderungen zur vorangegangenen Erprobungsversion.

PQB-Qualitätskompass überarbeitete Version

Einstiegshilfe für Teams

FACHLICH FIT
Sprachliche Bildung aus dem Effeff

Fachlichfit Logo Rgb

Qualifizierungsplattform für Kita-Teams und die frühpädagogische Aus-, Fort- und Weiterbildung

Sprache spielt bei Bildungsprozessen eine Schlüsselrolle. Doch bereits im Krippenalter finden wir eine breite Variation der sprachlichen Fähigkeiten – sowohl bei einsprachig deutsch aufwachsenden als auch bei mehrsprachigen Kindern. Auf Grund der großen interindividuellen Unterschiede ist es wichtig, Kinder möglichst frühzeitig und fachkundig in ihrer natürlichen Sprachentwicklung zu unterstützen. Diese Aufgabe fällt im institutionalisierten Kontext den frühpädagogischen Fachkräften zu. Um der Forderung nach hochwertiger sprachlicher Bildung nachkommen zu können, brauchen sie entsprechende Kompetenzen. Insbesondere für Aus-, Weiter- und Fortbildung werden daher Materialien benötigt, die Fachkräften die Umsetzung alltagsintegrierte Sprachbildung praxisnah vermitteln und das Ziel verfolgen, dass der Einsatz sprachanregender Strategien und Verhaltensweisen zu einer alltäglichen und selbstverständlichen Gewohnheit wird – damit Fachkräfte Sprachbildung aus dem Effeff beherrschen.

Unsere Qualifizierungsplattform FACHLICH FIT richtet sich an interessierte Fachkräfte, Einrichtungsleitungen und Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die zur Verfügung gestellten Materialien können eigeninitiativ oder zu Schulungszwecken eingesetzt werden. Es werden folgende Bereiche thematisiert:

  • Bilderbücher dialogisch betrachten
  • Essensituationen sprachanregend gestalten
  • Längere Dialoge anregen
  • Sprachanlässe im Garten nutzen
  • Mehrsprachigkeit unterstützen
  • Beobachtung und Dokumentation zur Unterstützung des Spracherwerbs
  • Thematisierung von Schrift und phonologischer Bewusstheit.
     

Bilderbücher dialogisch betrachten

In der kindlichen Sprachentwicklung spielt das Vorlesen eine wichtige unterstützende Rolle. Doch wie gelingt es, bei der Bilderbuchbetrachtung ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Denkprozesse anzuregen?

Hier geht es weiter zum Bereich "Bilderbücher dialogisch betrachten"


Essenssituationen sprachanregend gestalten

Auf Grund der vielen organisatorischen Aufgaben während der Mahlzeiten bleibt das Gesprächspotenzial, das Essenssituationen bieten, häufig ungenutzt. Wie können gemeinsame Mahlzeiten sprachanregend und kommunikativ gestaltet werden?

Hier geht es weiter zum Bereich "Essenssituationen sprachanregend gestalten"


Längere Dialoge anregen

Längere Gespräche sind nicht nur wertvoll für den Spracherwerb der Kinder, sondern für ihre gesamte kognitive Entwicklung. Wie können längere Dialoge im Freispiel entstehen und wie gelingt es, ruhigere Kinder in Gespräche einzubinden?

Hier geht es weiter zum Bereich "Längere Dialoge anregen"


Sprachanlässe im Garten nutzen

Im Garten fühlen sich die meisten Kinder sehr wohl. Schnell sind sie hier ins Spiel vertieft oder versuchen motorische Herausforderungen zu bewältigen. Wann bietet es sich an, das Gespräch zu suchen? Worin liegt das sprachanregende Potenzial?

Hier geht es weiter zum Bereich "Sprachanlässe im Garten nutzen"


Mehrsprachigkeit unterstützen

Fast die Hälfte aller Kindergartenkinder verfügt über einen mehrsprachigen Hintergrund. Wie kann diese Sprachenvielfalt im Kita-Alltag einbezogen werden? Wie können Fachkräfte eine wertschätzende Haltung gegenüber Fremdsprachen vermitteln?

Hier geht es weiter zum Bereich "Mehrsprachigkeit unterstützen"


Beobachtung und Dokumentation des Spracherwerbs

Eine wichtige Aufgabe pädagogischer Fachkräfte besteht in der Beobachtung und Dokumentation verschiedener Bildungsbereiche. Wie lassen sich im sprachlichen Bereich konkrete Handlungsschritte und unterstützende Verhaltensweisen aus den Aufzeichnungen ableiten?

Hier geht es weiter zum Bereich "Beobachtung und Dokumentation des Spracherwerbs"


Thematisierung von Schrift und phonologischer Bewusstheit

Das kontinuierliche Üben wichtiger Vorläuferfähigkeiten im Kindergarten erleichtert das Lesen- und Schreibenlernen in der Schule. Wie können den Kindern Laute, Silben und Buchstaben im Kita-Alltag bewusst gemacht werden und wie lassen sich diese Themen praktisch einbinden?

Hier geht es weiter zum Bereich "Thematisierung von Schrift und phonologischer Bewusstheit"

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt

Konzeption: Dr. Anne-Kristin Cordes

Projektleitung: Dr. Claudia Wirts, Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Qualifizierungsplattform "Fachlich fit" wurde im Rahmen des Evaluationsprojektes BiSS-E2 entwickelt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an info@fachlich-fit.de

Das Online-Familienhandbuch beinhaltet ca. 1.500 Fachartikel zu pädagogischen Themen




Hier geht es zum Online Familienhandbuch

eine empirische Untersuchung zur Identifikation von Erfolgsfaktoren aus Zielgruppenperspektive


Der Markt für digitales Lernen zeigt sich als der am schnellsten wachsende der Bildungsindustrie. Seit dem Jahr 2000 ist der weltweite E-Learning-Markt um 900 Prozent gewachsen (Wildi-Yune und Cordero 2015, S. 8). Mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen wie Digitalisierung, Globalisierung, demographischer Wandel, steigende Diversität sowie wachsende Flexibilisierung und Mobilität tritt die Relevanz des lebenslangen Lernens und des „just in time learnings“ anstelle von Lernen auf Vorrat immer mehr in den Vordergrund. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien bieten hier Innovationspotenzial und Handlungsbefähigung, um eine selbstbestimmte und kooperative Beteiligung an gesellschaftlichen Diskursen zu ermöglichen (Da Rin 2003, 33f; Küpper 2005, S. 22; Arnold, Kilian et al. 2015, 43f.). [...]
Flexibilisierung der Lernprozesse im Sinne von „learning anywhere und anytime“ ergeben sich neue Chancen der zeitnahen, bedarfsgerechten und lebenslangen Qualifizierung in der Erwachsenenbildung (Beutel 2015, S. 10; Bachmann 2017, 14f; Thomas, Metzger et al. 2018, S. 7). Die Entfaltung der Potenziale von E-Learning entsteht jedoch nicht mit der simplen Einführung medialer Lernangebote (Witt und Kerres 2002, S. 10). Um E-Learning langfristig und nachhaltig zu integrieren, bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit den Faktoren des Erfolgs der E-Learning-Einführung (Stacey und Gerbic 2008, S. 965; Wibowo und Kusuma 2015, S. 552).


Foto: rawpixel


Die vorliegende Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (IFP) im Rahmen des Kooperationsprojektes mit Hessen zur „Qualifizierung der Multiplikator/-innen des Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen“ durchgeführt.
Die empirische Untersuchung beschäftigt sich mit Erfolgsfaktoren aus Zielgruppenperspektive bei der Integration von E-Learning am Beispiel des Qualifizierungsprogramms der Multiplikator/-innen zum hessischen Bildungs- und Erziehungsplan. Ziel war es, Maßnahmen und Aspekte abzuleiten, die angesprochen werden müssen, um eine erfolgreiche Integration von E-Learning im Sinne von Blended-Learning zu erreichen.

Elisabeth Graf konnte durch Ihre wissenschaftliche Untersuchung im Rahmen ihrer Masterarbeit  einen wichtigen Beitrag für die Realisierung dieser Lern- und Austauschplattform beitragen.